Beschaulich im Taunus

Ins beschauliche Hofheim am Taunus hat sich der ÖAE-Vorstand im August 2017 zu 4 Tagen Klausur zurückgezogen, um die anstehenden Pläne für die nächsten Jahre zu schmieden. Neben der Jahrestagung ist dies die einzige Gelegenheit, zu der sich alle Vorstandsmitglieder persönlich an einem Ort treffen. Den Rest des Jahres finden Telefonkonferenzen statt. Als Tagungsort hatte der Vorstand das Exerzitienhaus St. Josef, 1926 von den Franziskanern gegründet, ausgewählt. Etwas abgeschieden von der Hektik des Alltags bietet es, auf einer Anhöhe gelegen, einen geeigneten Ort für konzeptionelles Arbeiten und kluge Weichenstellungen. „In dieser Konstellation haben wir noch nie zusammengearbeitet. Da müssen wir als Vorstand auch erst ein bisschen zusammenwachsen.“, so der neue Vorsitzende Peter Maurer, der bisher bereits als Stellvertreter seiner Vorgängerin Doris Wetzig dem ÖAE-Vorstand angehört hatte.

Volles Programm

Die Themen waren dann auch umfangreich. So beschloss der fünfköpfige Vorstand, dem neben Peter Maurer noch Dr. Alexander Pfab als stellvertretender Vorsitzender, Klaus Wetzig als Schatzmeister, Ruth Maria Michel als Schriftführerin und Birge Brandt als Beisitzerin, die zugleich die Verbindungsperson zur Enneagramm-Ausbildung auf dem Schwanberg ist, angehören, zahlreiche wichtige Schritte:
Jahrestagung 8.–10. Juni 2018 Am drängendsten erschien dem Vorstand die Vorbereitung der Jahrestagung 2018. Sie wird vom 8. bis 10. Juni nächsten Jahres stattfinden und sich schwerpunktmäßig dem Thema Panels widmen. Zur großen Freude des Vorstands hat Heidi von Wedemeyer zugesagt, die Jahrestagung inhaltlich zu gestalten und zu jedem Grundtyp ein ausführliches Panel zu begleiten. „Das wird ein dichtes Programm“, so Ruth Maria Michel. „Wir werden den Auflaufplan ein klein bisschen umgestalten müssen, was die Zeiten der Kaffeepausen und auch die Essenszeiten betrifft.“ Um aber allen neun Grundtypen gerecht zu werden, erscheint dies die beste Alternative. Die Panelarbeit gehört zu den klassischen Formaten der Enneagrammarbeit. Sehr erfahrene Enneagrammkenner wie auch Anfänger können aus diesem Modell eine große Menge an Erkenntnissen gewinnen. „Wir hoffen, dass dieses Thema und die Referentin auch einige Vereinsmitglieder zur Teilnahme bewegen, die die letzten Male nicht bei der Jahrestagung waren.“ ist Klaus Wetzig zuversichtlich.

Train-The-Trainer 7.+8. Juni 2018

Julia Biermann hat sich bereit erklärt, am Tag vor der Jahrestagung eine TTT-Veranstaltung zum Kernquadrat abzuhalten. Das Kernquadrat von Daniel Ofman ist eine gute Ergänzung zur Arbeit mit dem Enneagramm. Es hilft die typischen Eigenschaften jedes Musters aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und bietet eine Hilfestellung für die eigene Reflexion und den Prozess, Muster ausfindig zu machen. Buchtipp für alle, die dafür keine Zeit finden: Daniel Ofman/Rita Capitein/Harald Jösten: Die Kernqualitäten im Enneagramm, deBoom Verlag, 2011.

Aktualisierung Homepage

Zudem wird ab 2018 die Homepage des Vereins zeitgemäß aktualisiert. Die Domain www.enneagramm.eu bleibt dabei natürlich erhalten. „Die Technik, die hinter der Homepage steht, ist in die Jahre gekommen und umständlich“, so Peter Maurer, „hier wollen wir mit Hilfe von externen Experten einen technisch und optisch zeitgemäßen Auftritt entwickeln, der 2018 an den Start gehen soll.“ Dazu gehört auch, das bestehende Vereins-Logo farblich und grafisch etwas zu modernisieren. Dazu wird das Layout- und Farbkonzept der Enneagramm-App übernommen, das auf ein freundlich-kräftiges Orange setzt.

Weiterentwicklung der Enneagramm-Ausbildung auf dem Schwanberg

Außerdem stellten sich auf der Klausurtagung eine Reihe von BewerberInnen vor, die sich als TrainerInnen für die künftige Enneagramm-Ausbildung auf dem Schwanberg beworben hatten. Die aktuelle Ausbildung, begonnen im Frühjahr 2017, läuft noch bis Oktober 2018. Für die Trainerinnen Johanna Jesse-Goebel und Brigitte Häusler wird es der letzte Weiterbildungsdurchgang sein, den sie betreuen. Dann übernehmen zwei Neue, die der Vorstand gerade in einem strukturierten Verfahren auswählt. „Es war uns wichtig, mit allen BewerberInnen ein ausführliches Gespräch zu führen, um die beiden geeignetsten LeiterInnen für die Weiterbildung auszuwählen“, erläuterte der Vorsitzende. Denn die Ausbildung hat eine besondere Qualität, die über die Jahre gewachsen ist. Diese will der Vorstand unbedingt bewahren. Dazu gehört auch der Schwanberg als Veranstaltungsort. „Natürlich werden zwei neue TrainerInnen manches anders machen; wichtig ist uns, dass die Verbindung von behutsamer Selbstreflexion, das Entdecken von neuen Zusammenhängen, die spirituelle Einbettung des Kurses und das hohe fachliche Niveau dieses Kurses erhalten bleibt“, so Alexander Pfab. Die Weiterbildung wird künftig zweistufig sein. Die erste Stufe ist – wie bisher – eine sehr fundierte und auf persönliche Entwicklung und Wachstum ausgerichtete Enneagrammausbildung, die aus 4 Modulen besteht, die sich auf einen Zeitraum von 2 Jahren verteilen. In einer zweiten Stufe sind dann Spezialisierungen möglich, z.B. auf Erwachsenenbildung mit dem Enneagramm oder auf geistliche/spirituelle Begleitung mit dem Enneagramm. Sobald alle Details zum nächsten Start der Ausbildung, der Oktober 2019 sein wird, und den Aufbaukursen geklärt sind, werden alle Informationen umgehend auf der ÖAE-Homepage veröffentlicht.

Jahrestagung 2020

Nachdem die Jahrestagungen in den letzten Jahren meist entweder in Hünfeld bei Fulda oder in Wiesbaden-Naurod stattfanden, sucht der Vorstand nun für die Jahrestagung 2020 einen alternativen Tagungsort. Dieser muss von den Räumen und dem Unterbringungsangebot groß genug und zugleich hinreichend preiswert sein. Schließlich kommen zu einer Jahrestagung oft über 100 Teilnehmende. Das macht die Suche anspruchsvoll. „Immer nur an zwei Orten zu sein, wird auf die Dauer monoton. Wir wollen diesen Dualismus aufbrechen“, sind sich die Vorstandsmitglieder einig. Bei der nächsten Jahrestagung will der Vorstand überdies die Mitglieder befragen, ob sie – zum Beispiel 2021 oder 2022 – zu einer Jahrestagung nach Österreich kommen würden. Immerhin stammen die ÖAE-Mitglieder nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Österreich und der Schweiz. Zu guter Letzt suchten die Teilnehmer einen Termin für die Klausurtagung 2018. „Uns gehen die Themen nicht aus. Und es ist gut, sich zumindest zwei Mal im Jahr persönlich zu treffen“, hält Birge Brandt fest. Insgesamt also ein gelungenes Arbeitstreffen in ruhiger Atmosphäre.

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