Die Kunst, sich (nicht) verletzen zu lassen.
Wie es zu unserem Buch kam und worum es geht.

Unser Kurs mit gleichem Titel findet seit vielen Jahren einen sehr großen Anklang, v.a. im Kloster Münsterschwarzach. Deshalb forderte uns der Vier-Türme-Verlag auf, darüber ein Buch zu schreiben.

Wir waren selbst erstaunt, dass dieses Thema auf ein so großes Interesse stößt. Es wird deutlich, dass jeder Mensch, mal mehr, mal weniger mit Verletzungen konfrontiert ist. Das ist einerseits tröstlich – ich bin nicht alleine mit dem schmerzlichen Gefühl, verletzt zu sein – andererseits auch tragisch. Offensichtlich gehören Verletzungen zu unserem Leben dazu.

In unserem Buch erklären wir, wie Verletzungen überhaupt entstehen und warum wir sehr unterschiedlich auf ein und denselben Vorfall reagieren; nicht alle erleben eine Situation gleichermaßen verletzend. Jeder hat seinen „wunden Punkt“, aber diese unterscheiden sich. Hier kommt das Enneagramm ins Spiel. „Herzmenschen“ sind an anderen Stellen verletzt als „Bauchmenschen“. Und „Kopfmenschen“ leiden wiederum unter noch anderen Bedingungen. Wenn ich um mein Muster weiß, kann ich die verletzende Situation besser einordnen. Umgekehrt halten Verletzungen mir einen Spiegel vor, wer ich bin, was mir wichtig ist, welche Bedürfnisse ich habe. Sie führen also zur Selbsterkenntnis. Die Kunst, sich verletzen zu lassen, besteht darin, die Chance zu nutzen, aus Verletzungen zu lernen und sogar daran zu reifen.

Wir alle wollen nicht verletzt werden, können dies aber nicht verhindern.

Deshalb ist ein konstruktiver Umgang mit Verletzungen hilfreich: ich bin verletzt, finde aber heraus aus diesem schmerzhaften Gefühl, habe Möglichkeiten, um nicht in der Opferrolle zu bleiben, um nicht blockiert oder gelähmt zu sein.

Darum geht es in dem Buch: Strategien an die Hand zu bekommen, um der Situation gewachsen zu sein. Welche Kraftquellen gibt es? Was macht mich stark und zuversichtlich? Welche Rolle spielt die spirituelle Dimension? Das sind spannende Fragen, die in unseren Kursen und deshalb auch im Buch Raum bekommen.

Am Ende des Buches gibt es die „Notfallkoffer“ für Verletzungen“. Hier sind die Hauptaussagen des Buches noch einmal zusammengefasst, um das komplexe Thema „Verletzung“ in Kurzform nochmals auf den Punkt zu bringen.

Ulla Peffermann-Fincke
Rainer Fincke (1. Vorsitzender des ÖAE von 2002 bis 2008)

Anmerkung der Redaktion:
Das Buch kann in der Buchhandlung eures Vertrauens oder direkt beim Vier-Türme-Verlag bestellt werden.
Es ist ebenfalls als ungekürztes Hörbuch bei audible.de erhältlich (Spieldauer: 4 Std. und 21 Min.).

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