Die EINS will hoch hinaus. Mit dem, was ist, gibt sie sich nicht so leicht zufrieden.
Verändern will sie sich, verändern will sie auch die Welt. Sie neigt zum Perfektionismus.
Leben soll, so weit wie möglich, vollkommen sein. Geduld ist nicht ihre Stärke.
Doch kann sie sich auch dahin verändern, daß sie vieles sein läßt, wie es ist.
Die ZWEI möchte gebraucht werden. Für andere dazusein, das ist für sie ihr Sinn.
Die Hilfe der anderen lehnt sie ab. Sie verschenkt ihre Kraft, und verliert deshalb manchmal sich selbst.
Doch wenn sie lernt sich selbst zu lieben und sich eingesteht, daß auch sie einmal Zuwendung braucht, dann wird nicht nur das Herz der anderen warm.
Die DREI genießt es, bewundert zu werden, und dafür tut sie viel.
Oft trägt sie Masken, hinter denen sie kaum noch sichtbar ist. Es kann sein, daß sie sich mit Menschen oder Projekten identifiziert, zu denen sie nur eine geringe innere Beziehung hat, wenn sie ihr Erfolg versprechen.
Doch wenn sie sich zu sich selbst bekennt, ist und wirkt sie klar wie quellfrisches Wasser
Die VIER liebt das Besondere. Sie ist auch auf der Suche nach dem besonderen Schatz. Die Welt ist ihr zu profan. Zugleich aber sehnt sie sich danach, wie alle anderen in ihr Zuhause zu sein.
Doch wenn sie einen Platz im Leben gefunden hat, wird auch die „gewöhnliche“ Welt ein Ort für sie, an dem ihre unruhige Seele Ruhe findet.
Die FÜNF braucht Abstand von dem, was ihr zu lebendig erscheint. Sie bricht die Brücken ab, wenn andere ihr zu nahe kommen.
Doch manchmal, wenn sie ihre Einsamkeit tief genug spürt, wagt sie es, am lebendigen Leben teilzunehmen.
Die SECHS erweckt manchmal den Eindruck, als brauche sie andere Menschen mehr als sich selbst. Sie geht in ihrer Gemeinschaft auf, besonders dann, wenn sie ihr gleichgesonnen sind.
Doch wenn sie zu spüren beginnt, daß sie „mehr“ ist, als eine unter anderen, richtet sie sich auf und geht auch ihren eigenen Weg.
Die SIEBEN sucht die Lust, die Freude, das Glück und findet es oft auch. Und wenn sie es gefunden hat, jagt sie gleich neuem nach.
Und wenn die Niederungen des Daseins wenig Glücksgründe herzugeben scheinen, schwingt sie sich auf und sucht sie in den Wolken.
Doch wenn sie zu begreifen beginnt, daß auch das Dunkle Leben ist, beginnt sie, das ganze Leben zu lieben.
Die ACHT ist tief in ihrer eigenen Kraft verwurzelt. Sie braucht Herausforderungen, um ihre Kraft zu spüren, und sie braucht sie, um andere besser durchschauen zu können. Kampf ist für sie Leben, Leben ist für sie Kampf.
Doch das verborgene Kind in ihr kennt und liebt auch das zarte Spiel.
Die NEUN gehört zu den „Stillen im Lande“. Sie fühlt sich in ihrer eigenen, verborgenen Welt am wohlsten.
Die Welt, sie ist ihr oft lästig und lenkt sie nur ab von dem, was sie in sich selbst erlebt.
Doch beginnt sie, sich der Welt zu öffnen, wird sie auch für sie lebenswert.
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