Die Sache mit Gott

Bei der Formulierung des Titels für das Seminar mit Richard Rohr in Damme 2007 „Gott suchen – Erfahrungen auf dem Weg zu einem Glauben der verwandelt“, erinnerte ich mich an ein Seminar mit Richard Rohr, das ich 1993 organisiert hatte: „Sehnsucht nach Gott“ lautete damals der Titel.
Die Frage nach Gott hat mich also schon immer fasziniert, als Jugendlicher, als Theologiestudent und heute nach 25 Jahren pfarramtlicher Tätigkeit. Wenn ich zurückblicke, dann habe ich ganz unterschiedliche Phasen der Suche nach Gott entdeckt – bei mir selbst, aber auch in der gesellschaftlichen Umgebung.

Gottessuche mit dem „Kopfzentrum“

Als Jugendlicher habe ich das Buch von Heinz Zahrnt verschlungen „Die Sache mit Gott“. Er beschreibt darin die großen theologischen Entwürfe des 20.Jahrhunderts. Die großen Auseinandersetzungen zwischen Karl Barth, Paul Tillich und Rudolf Bultmann. Es war ein intellektuelles Kräftemessen und auch wenn ich nur die Hälfte verstanden hatte, fand ich die Debatte faszinierend gerade zwischen Barth und Tillich.
·Ist Gott als der „ganz Andere“ nur von Gott her denkbar?
·Ist also Theologie immer nur „Theo – logie“, wie Karl Barth es immer wieder betonte?
·Oder ist Theologie immer auch Anthropologie?
·Muss ich also, um Gott zu erfahren, immer auch den Menschen wahrnehmen, seine existentielle Dimension erkennen?
·Ist Gott das, was mich unbedingt angeht, wie Paul Tillich es beschreibt?
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Rainer Fincke

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