Satzung

§ 1 Name und Sitz des Vereins
§ 2 Vereinszweck
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Mitgliedsbeitrag
§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
§ 6 Geschäftsjahr
§ 7 Organe
§ 8 Vorstand
§ 9 Mitgliederversammlung : Einberufung
§ 10 Mitgliederversammlung : Aufgabenbereich
§ 11 Mitgliederversammlung : Durchführung
§ 12 Auflösung
§ 13 Schlußbestimmung
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§ 1 Name und Sitz des Vereins

1. Der Verein führt den Namen “Ökumenischer Arbeitskreis Enneagramm”; nach der Eintragung führt er den Zusatz “e.V.”.
2. Der Verein wurde am 16.12.1989 gegründet und ist in das Vereinsregister eingetragen.
3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
4. Der Sitz des Vereins ist Celle.
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§ 2 Vereinszweck

1. Aufgabe des Vereins ist es, das Verstehen des Menschen mit Hilfe des spirituell-psychologischen Typenmodells Enneagramm, sowie die Ermöglichung von Erfahrungen mit dem Enneagramm auf christlichem Hintergrund, d.h. der Bibel und der Person Jesu Christi, zu fördern und zu vertiefen.

Der Verein sucht den offenen Dialog mit interessierten Menschen innerhalb, am Rand und außerhalb der christlichen Glaubenstradition. Der Verein versteht sich als ökumenische Initiative innerhalb der christlichen Kirchen.

2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Tagungs- und Bildungsarbeit, Information, Auswertung und Weiterverarbeitung von Publikationen und durch ein Mitteilungsblatt für die Mitglieder; besondere Berücksichtigung sollen vor allem psychologische, spirituelle und publizistische Aspekte finden.
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§ 3 Mitgliedschaft

1. Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein, die bereit sind, den Vereinszweck zu fördern. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist an den Vorstand zu richten.Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand durch einfache Mehrheit.

Die Ablehnung eines Aufnahmegesuchs bedarf keiner Begründung. Gegen die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand steht dem Bewerber die Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

2. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand; die Austrittserklärung wird zum Ende des Geschäftsjahres wirksam.
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§ 4 Mitgliedsbeitrag

1. Der Verein erhebt einen Mitgliedsbeitrag. Die Höhe des Jahresmitgliedsbeitrages und von Sonderbeiträgen wird für jedes Jahr durch Bescheid der Mitgliederversammlung festgesetzt.

2. Der Mitgliedsbeitrag ist einen Monat nach dem Tag seines Beschlusses zur Zahlung fällig.
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§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

1. mit dem Tode des Mitglieds;
2. durch freiwilligen Austritt;
3. durch Streichung von der Mitgliederliste;
4. durch Ausschluß aus dem Verein.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Er ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zulässig.

Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluß des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen. Der Beschluß über den Ausschluß ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenem Brief bekanntzumachen. Gegen den Ausschließungsbeschluß des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluß als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluß keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluß mit der Folge, daß die Mitgliedschaft als beendet gilt.
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§ 6 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
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§ 7 Organe

1. Die Organe des Vorstandes sind:

1. der Vorstand
2. die Mitgliederversammlung
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§ 8 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:
1. der/dem Vorsitzenden
2. einer/einem stellvertretenden Vorsitzenden
3. höchstens drei weiteren Vorstandsmitgliedern.

2. Der Vorstand vertritt den Verein nach außen. Im rechtsgeschäftlichen Verkehr wird der Verein durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter jeweils allein vertreten. Die Vertretungsbefugnisse nach außen sind unbeschränkt.
3. Der Vorstand hat die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu vollziehen. Der Vorstand leitet die Vereinsgeschäfte. Er wird in seiner Arbeit vom Vorsitzenden geleitet. Vereinsbeschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Stimmenthaltung wird nicht gezählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsmäßigen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. Bestellt werden können nur natürliche Personen. Mehrmalige Bestellung ist möglich. Bei Ausscheiden eines seiner Mitglieder während der Amtsdauer ergänzt sich der Vorstand für den Rest der Wahlperiode selbst.
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§ 9 Mitgliederversammlung: Einberufung

1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden einberufen. Es sind sämtliche Mitglieder unter Angabe einer Tagesordnung schriftlich einzuladen. Jährlich findet mindestens einmal einer ordentliche Mitgliederversammlung statt.
2. Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden aus eigenem Ermessen oder auf einen von mindestens einem Viertel der Mitglieder gestellten schriftlich begründeten Antrag hin.
3. Die Mindestfrist zwischen dem Absendetag der Ladung und dem Versammlungstermin beträgt bei ordentlichen Mitgliederversammlungen zwei Wochen, bei außerordentlichen Mitgliederversammlungen eine Woche.
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§ 10 Mitgliederversammlung: Aufgabenbereich

Die Mitgliederversammlung ist die Versammlung der Vereinsmitglieder. Sie beschließt über:

1. Die Grundzüge und Schwerpunkt der Vereinsarbeit,
2. die Genehmigung der Jahresrechnung,
3. die Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresmitgliedsbeitrages und von etwaigen Sonderbeiträgen,
4. die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,
5. die Wahl des Abschlußprüfers,
6. die Entlastung des Vorstandes,
7. die Beschlußfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins,
8. die Beschlußfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluß des Vorstandes,
9. die Verwendung eines sich eventuell ergebenden Überschusses für satzungsgemäße Zwecke.
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§ 11 Mitgliederversammlung: Durchführung

1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.
2. Die Beschlußfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
3. Satzungsänderungen können nur beschlossen werden, wenn die entsprechenden Anträge mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekanntgegeben worden sind. Sie müssen mit drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
4. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle dessen Stellvertreter.
5. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und einem weiteren Mitglied zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:Ort und Zeit der Versammlung,die Person des Versammlungsleiters und Protokollführers,die Zahl der erschienenen Mitglieder,die Tagesordnung unddie einzelnen Abstimmungsergebnisse.
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§ 12 Auflösung

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, in der mindestens zwei Drittel aller Mitgliederstimmen vertreten sind. Der Beschluß bedarf der Zustimmung einer Mehrheit von drei Vierteln der vertretenen Stimmen.
2. Eine wegen Beschlußunfähigkeit neu einzuberufende Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Stimmen beschlußfähig und kann mit einer Mehrheit von drei Vierteln der vertretenen Stimmen beschließen. Auf diese Rechtsfolge ist in der Einladung hinzuweisen.
3. Die neu einzuberufende Mitgliederversammlung hat unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen zu erfolgen, wobei das Datum der Mitgliederversammlung nicht zu zählen ist.
4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist das Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen an die kirchlichen Hilfsorganisationen MISEREOR und BROT FÜR DIE WELT zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für wohltätige Zwecke zu übertragen.
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§ 13 Schlußbestimmung

Soweit die Satzung nicht etwas anderes bestimmt, gelten die Bestimmungen des BGB über den rechtsfähigen Verein.

München, den 16.12.1989
Der Vorstand

Impressum: Ökumenischer Arbeitskreis Enneagramm e.V. | Vereinsregister-Nr. 100528 Amtsgericht Lüneburg
Geschäftsstelle: Eveline Schmidt | Wehlstr. 23 | 29221 Celle | Tel. (05141) 42234 | info@enneagramm.eu
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