Editorial - EnneaForum 24 (November 2003)

Liebe Mitglieder und Freunde ökumenischer Enneagramm-Arbeit?!

Eben noch stehe ich auf der anderen Straßenseite und bewundere die Fassade des imposanten Herrenhauses. Als meine Augen den Anblick in sich aufgenommen haben, gehe ich näher ran und betrachte fasziniert das eiserne Tor mit seinen Verzierungen und Mustern. Gold über Gold – ein Traum?! Neugierig fahren meine Hände die Formen nach, sinniert mein Kopf über die Gestalt, die meine Blicke immer wieder auf sich zieht. Ein Weiser?? Ein König?? Wächter?? Gestalten, Muster und Figuren als Tor, das mir Einblick zu erlauben scheint, mehr noch?: mich zu Ein-Blicken regelrecht einlädt.
Geht es uns mit dem Eneagramm nicht ähnlich?? Auch hier heißt es erst mal von fern schauen, sich annähern, Formen ertasten, fasziniert sein von Linien und Mustern und seinen goldenen Wert entdecken – bis dann (hoffentlich) die wunderbaren Strukturen unscharf werden, in den Hintergrund treten, weil der Blick auf das Wesentliche, in das Innere fällt. Dort ein Tisch. Zeichen für Lebensnotwendiges, für vielerlei Möglichkeiten, für Gemeinschaft.
Nicht zu vergessen bei aller Faszination?: der Ausblick. Ein Fleckchen Grün, Natur, die zum Verweilen einlädt, die Lebendigkeit verheißt. Einblick. Ausblick. Ein wenig Durchblick. Was will man mehr??
Herzlich laden wir als Redaktion in diesem Heft dazu ein, Blicke unterschiedlicher Art zu tätigen?: Ein-Blicke zu gewinnen (z.B. in den spannenden Start des Ausbildungskurses des öae oder in persönliche Erfahrungen), Über-Blicke zu bekommen (z.B. auf den Terminseiten), Seiten-Blicke zu werfen (z.B. auf den Ethik-Codex), Weit-Blicke zu wagen (z.B. über den großen Teich oder hin zu alternativen Anwendungsmöglichkeiten des Ennegramms), Aus-Blicke zu nehmen (z.B. zur nächsten Jahreshauptversammlung), rück-blickend ein „Schmankerl vom Feinsten“ zu erinnern?:
die erfolgreiche Präsentation auf dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin, die auf beinahe nicht zu bewältigenden Zulauf stieß und damit sicher richtungsweisend war und ist für einen zu nehmenden Aus-Blick für uns als öae.

Mit dem Wunsch, bei unserem Tun aufzublicken zu dem, der auf uns als Christenmenschen und öaeler ein wohlwollendes Auge hat,

grüße ich Sie und Euch.

Claudia Montanus

[aus: EnneaForum 24, November 2003, S. 2

Aus EnneaForum 24 (), S. © Ökumenischer Arbeitskreis Enneagramm e.V., Celle. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Ökumenischen Arbeitskreises Enneagramm.

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Aus EnneaForum 24 (), S. © Ökumenischer Arbeitskreis Enneagramm e.V., Celle. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Ökumenischen Arbeitskreises Enneagramm.

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