Geschichte des Enneagramms

Der Ursprung des Enneagramms ist noch weitgehend unerforscht. Die Anfänge sind aber wohl vor über 1000 Jahren in verschiedenen Kulturzentren zu beobachten:

  • In der Sufitradition in Afghanistan und benachbarten Ländern. Der kaukasische Weisheitslehrer Gurdjieff hat diese Traditionen Ende des 19. Jhd. aufgespürt und eine eigene Schule begründet.
  • In der Psychologie der „Wüstenväter“, wie z. B. Evagrius Ponticus im 4. Jhd. mit seiner „Lasterlehre“

Für diese ersten „Seelsorger“ war die Fähigkeit zur diakrisis (Unterscheidung) wichtig. In dieser christlichen Tradition war die Unterscheidung der Persönlichkeitsmuster nach den Leidenschaften, bzw. „Todsünden wesentlich.

In Südamerika wurde der Psychologe Oscar Ichazo (geb. 1939) mit der Sufi-Tradition vertraut gemacht. Durch ihn verbreitete sich das Enneagramm in Amerika und gelangte über den Arzt und Psychiater Claudio Naranjo auch in christliche Kreise ( Pater Bob Ochs, jesuitische Loyola-Universität Chicago; Richard Riso, Jesuit und Psychoanalytiker, Richard Rohr, Franziskaner-Pater)

In der humanistischen Psychologie wurde vor allem die Arbeit der amerikanischen Psychologin Helen Palmer mit dem Enneagramm bekannt.

In Deutschland erschien 1989 das erste Buch über das Enneagramm, geschrieben von dem Franziskaner-Pater Richard Rohr und dem evangelischen Pfarrer Andreas Ebert.

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