ÖAE-Jahrestagung 1997 – ein subjektiver Rückblick

7.-9.2.1997 Eisenach, Haus Hainstein (106 TeilnehmerInnen)

Referent: Hans Neidhardt

*Thema: Die Energien der Enneagramm-Muster
erfahrbar machen*

Ich finde mich in einer Arbeitsgruppe mit Gotthard Fuhrmann wieder und darf pure Bauch-Energie spüren: Indem ich meine Füße massiere und mich auf meinen Bauch konzentriere, erlebe ich ein Feuerwerk. Ein von mir dazu gemaltes Bild erschreckt mich zunächst: So viel Power steckt in mir drin!

Daneben beeindruckt mich am meisten das Pantomimen-Spiel des Gauklers (Benedikt Anzeneder): Dieser geht nach einem Leben auf der Bühne des Lebens ins Kloster und will dort bei den Brüdern lernen, wie das Leben mit Gott funktioniert. Vieles ist ihm fremd, einiges macht er falsch – schließlich empfindet er, dass er nicht dazu gehört. Erst als er im „Stillen Kämmerlein“ vor Gott tanzt (und sich zunächst schuldig deswegen fühlt), findet er seine Berufung: Er darf auf seine ganz eigene Art und Weise vor Gott sein und muss nicht die anderen nachahmen.

Die spontanen Taize-Gesänge beim Abendmahls-Gottesdienst sind getragen von einer Welle der Anbetung. Eine Gemeinschaft von Individuen lobt ihren Schöpfer.

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