Auf den Spuren des Enneagramms 4

Johannes Bartels
Teil IV:
Die Suche nach dem „Ur-Enneagramm“

Wie alt ist das Enneagramm nun wirklich? Im Umkreis Gurdjieffs, des Magiers aus dem Kaukasus, wurde dunkel von uralten Geheimquellen des Enneagramms orakelt – allerdings ohne irgendwelche Belege zu nennen. Seitdem lässt es den Enneagramm-AutorInnen keine Ruhe. Mit unermüdlichem Eifer werden immer neue Theorien über das „Ur-Enneagramm“ aufgestellt. Die meisten dieser Theorien stammen aus dem Reich der Phantasie. Immerhin aber gibt es zwei alte Figuren, die dem Enneagramm erstaunlich ähnlich sehen und die möglicherweise als Vorstufen des Enneagramms in Betracht kommen. Im letzten Teil seiner Serie über die Spuren des Enneagramms stellt Johannes Bartels die beiden Figuren vor.

Die „figura T“ des Raimund Lull

Raimund(us) Lull(us) wurde 1232 oder 1233 auf Mallorca geboren. Nachdem er das Leben zunächst, wie er später bekennt, in vollen Zügen ausgekostet hatte, hatte er um 1263 ein Bekehrungserlebnis, verbunden mit wiederholten Visionen des Gekreuzigten. Daraufhin beschloss er, sein Leben fortan der Bekehrung der Sarazenen zu widmen. Auf Gewalt wollte er dabei ganz verzichten und stattdessen versuchen, die Ungläubigen im Dialog und ausschließlich mit Vernunftmitteln von der Wahrheit des christlichen Glaubens zu überzeugen. Zu diesem Zweck nahm er sich vor, ein Buch zur Bekehrung der Ungläubigen zu schreiben – welches das Beste auf der ganzen Welt sein sollte. Doch erst zehn Jahre später, also 1273, erhielt er die entscheidende Inspiration für dieses Buch: Auf dem Berg Randa will er durch göttliche Eingebung eine „Kunst“ erlangt haben, mit deren Hilfe ihm seine missionarischen Bemühungen gelingen sollten. Diese „ars“ (= Kunst) wurde von nun an zum beherrschenden Mittelpunkt seines unermüdlichen literarischen Schaffens. In immer neuen Anläufen modifizierte er seine Grundidee und baute sie letztlich zur universalen Methode eines streng logisch konstruierten philosophischen Systems aus, in dem er neuplatonische, jüdische, christliche und muslimische Traditionen zu einer originellen Synthese verschmolz. Im Zentrum dieses Systems aber stand das Bemühen um eine rationale Durchdringung der Trinitätslehre, und das heißt für Lull: die Idee des in sich differenzierten, dynamisch bewegten einen Gottes.1

Die beiden wichtigsten Elemente der ars sind zwei Schemata von „absoluten“ und „relativen Prinzipien“, die mit Hilfe von kreisförmig umrandeten Sternfiguren schematisch dargestellt werden. Das System der „absoluten Prinzipien“ oder auch „Grundwürden“ Gottes (dignitates) wird durch „figura A“ repräsentiert, das der „relativen Prinzipien“ durch „figura T“. Nach kabbalistischem Vorbild kennzeichnet Lull nicht nur seine Figuren, sondern auch die darin symbolisierten Prinzipien mit Buchstaben. Das A ist als erster Buchstabe des Alphabets Gott selbst vorbehalten, dessen Eigenschaften in figura A zusammengestellt sind. In der ursprünglichen Fassung der ars2 enthält diese Figur noch 16 Grundwürden, welche reihum nach den weiteren Buchstaben des Alphabets, also B bis R, benannt werden. Das S entfällt zunächst auf eine „figura S“, die jedoch bald aus Lulls System wieder verschwindet. Der folgende freie Buchstabe nach S ist T, und so erhält das Schema der „relativen Prinzipien“ den Namen figura T. Die einzelnen relativen Prinzipien werden dann wieder entsprechend den absoluten Prinzipien mit den Buchstaben B bis R benannt. Figura T wird übrigens auch als „figura triangulorum“ bezeichnet, da sie aus mehreren um einen gemeinsamen Mittelpunkt gedrehten Dreiecken besteht.

Abb.: Raimund Lulls figura A und figura T (Quelle: Raimundus Lullus, Ars generalis ultima = Raimundi Lulli Opera Latina, Tomus XIV, Turnholt 1986)

Es ist nun eine späte Fassung dieser drei Dreiecke umrandenden Kreisfigur, die dem Enneagramm ähnelt. Allerdings sind auch die Unterschiede nicht zu übersehen: Im Enneagramm sind zwei der Dreiecke zu einem Sechseck verbunden; zudem sind Lulls Buchstaben durch Ziffern ersetzt; auch die Namen der beiden Figuren unterscheiden sich.

Von diesen äußeren Unterschieden abgesehen geht es Lull auch in inhaltlicher Hinsicht um etwas ganz Anderes als um Persönlichkeitsmuster:

Die absoluten Prinzipien sind für Lull zunächst neun Namen oder Eigenschaften Gottes. Später gelangt er zu der Auffassung, dass alles Sein, wenn auch in unterschiedlichem Maße, diese Eigenschaften mit Gott teile.3 Im Einzelnen handelt es sich dabei um die Prinzipien der Gutheit (bonitas), Größe (magnitudo), Dauer (duratio), Macht (potestas), Weisheit (sapientia), Wille (voluntas), Tugend (virtus), Wahrheit (veritas) und Herrlichkeit (gloria).
Mit seinem System der relativen Prinzipien hingegen entwirft Lull ein Gegenmodell zu der ursprünglich schon von Platon vertretenen Lehre, dass alles Sein entweder eine Eigenschaft (z.B. geschaffen) oder deren Gegenteil (ungeschaffen) aufweise, und dass es dazwischen kein Drittes gebe. Anders als Platon ist nun Lull der Ansicht, dass es doch eine dritte, vermittelnde Ebene gebe. Nach diesem Modell kann alles Seiende erstens unterschiedlich (Prinzip der differen-tia) oder zweitens übereinstimmend (concordia) oder drittens gegensätzlich (contrarietas) sein; es ist erstens Beginn (principium) oder zweitens Mitte (medium) oder drittens Ende (finis); und es ist schließlich erstens größer (majoritas) oder zweitens gleich (aequalitas) oder drittens geringer (minoritas).4
Weder mit den absoluten noch mit den relativen Prinzipien geht es Lull also darum, verschiedene Persönlichkeitsmuster zu ordnen. Insofern ist es einfach falsch, wenn die Lullschen Schemata als direkte Vorstufe der heute als „Enneagramm“ bekannten neunfältigen Charaktertypologie verstanden werden. – Bei näherem Hinsehen zeigen sich dann allerdings doch einige Bezüge, die dafür sprechen, zumindest einen indirekten Zusammenhang nicht ganz auszuschließen.

So erinnert es an Lulls innere Differenzierung Gottes in neun Grundwürden (figura A), wenn Oscar Ichazo neun Qualitäten der „Essenz“ unterscheidet, die gleichbedeutend sind mit den „Ideen“ über das Heilige („heilige Vollkommenheit“, „heilige Freiheit“, etc.).5 Im Einzelnen unterscheiden sich beide Listen jedoch erheblich. Deutlicher zeigt sich dagegen die Nähe des Systems Ichazos zu der anderen Figur Raimunds, der figura T. Diese Figur findet sich auch bei Ichazo, und zwar als „enneagram of orientation“, wodurch das „dritte Gesetz der Trialektik“ bzw. das „law of attraction“ veranschaulicht werden soll.6 Im Vergleich zur figura T fehlt bei Ichazo nur das innere T, ansonsten sind beide Schemata identisch. Die Bedeutung ist bei Ichazo allerdings eine völlig andere als bei Lull. Weit entfernt von Lulls System der relativen Prinzipien bestimmt das law of attraction die Integrations- bzw. Desintegrationsbewegungen der neun Typen (ähnlich der bekannten Pfeiltheorie, wie sie von Beesing/Nogosek/O’Leary schriftlich erstmals fixiert worden ist7).

Größere Ähnlichkeit zu der Bedeutung von Raimunds figura T weist dann schon eher Gurdjieffs „Gesetz der Drei“ auf. Ähnlich wie Lull zwischen einem positiven Prinzip und dessen Negation noch ein drittes, vermittelndes Prinzip kennt, spricht Gurdjieff von einem „neutralisierenden“ Prinzip, das neben der positiven und der negativen als „dritte Kraft“ existiere.8 Folgt man Gurdjieffs Ausführungen weiter, so stellt sich allerdings heraus, dass Gurdjieff das Gesetz der Drei eigentlich ganz anders versteht: Da ist die Rede von einer verborgenen „dritten Kraft“, mit deren Hilfe der Mensch aus der mechanistischen Selbstblockade befreit werden könne. Wie auch immer: In seiner von Gurdjieff immerhin zitierten Grundbedeutung erinnert das Gesetz der Drei jedenfalls an Lulls figura T.

Es scheint, als sei Raimunds Philosophie in den Kreisen um Gurdjieff nicht unbekannt gewesen. Das jedenfalls behauptet der Gurdjieff-Experte James Webb: „Die Lullsche ars war in Gurdjieffs Petersburger Gruppe bekannt – sie war von Anna Butkovsky und Athony Charkovsky wiederentdeckt worden – und diese Tatsache allein mag dafür verantwortlich gewesen sein, dass Gurdjieff in seinen Gesprächen mit diesen Leuten auf das Enneagramm zurückgegriffen hat.“9 Wenn man auch den Namen Lull in Gurdjieffs ‚Vorlesungen’ vergebens sucht, so ist doch offenbar nicht ausgeschlossen, dass er die figura T gekannt und daran angeknüpft hat. Sollte dies der Fall sein, heißt das jedoch zugleich, dass er Raimunds ars lediglich zum Ausgangspunkt genommen hat, um seinen eigenen, völlig unterschiedlichen Ansatz zu entfalten.

Für das Enneagramm als Charaktertypologie spielt Lull jedenfalls keine Rolle, und ich kann daher auch nicht recht erkennen, inwiefern es lohnen würde, „Lulls Bedeutung für die Enneagrammforschung tiefer zu ergründen.“10

Die „Enneade“ des Athanasius Kircher

Der aus Geisa bei Fulda stammende Athanasius Kircher (1602-80), der von manchen als unseriöser „Charlatan“,11 von anderen als „geistiger Koloß“12 bezeichnet wird, repräsentiert geradezu das Klischee des jesuitischen Universalgelehrten der Barockzeit. Innerhalb des Jesuitenordens genoss er offenbar einen geradezu unbegrenzten Freiraum, um seinen vielfältigen Forschungsinteressen nachzugehen. Er beschäftigte sich mit magnetischen, akustischen und medizinischen Experimenten, mit der Geschichte des antiken Latium, Musiktheorie, Vulkanologie, ägyptischen Hieroglyphen, Magie und vielen weiteren Kuriositäten. Einmal ließ er sich sogar in den Krater des Vesuv abseilen, um die Auswirkungen eines Ausbruchs zu untersuchen. Eines seiner zahlreichen und zum Teil für ihre großartigen Kupferstiche berühmten Werke ist der Lullschen ars gewidmet, von der er sich zu einer Art symbolischer Logik inspirieren lässt. In einer weiteren Schrift, der „Arithmologia“ von 1665, befasst er sich mit esoterischer Symbolik und Zahlenmystik.

Dieses Buch enthält nun eine neuneckige Figur, deren Geometrie weitgehend identisch ist mit Raimunds figura T – nur, dass das T im Innern der Figur durch ein viertes, kleineres Dreieck ersetzt ist. Auch die entlang der Kreislinie angeordneten Buchstaben B – K fehlen hier; stattdessen steht oben über dem Kreis das Wort „Hierarch“.13

Kircher gibt seiner Figur keinen eigenen Namen, erklärt aber, dass sie das Prinzip der „Enneade“ (= Neunheit) repräsentiere. Die Zahl Neun wird von Kircher hoch geschätzt, weil sie das göttliche Prinzip der Trinität gleich doppelt enthält, nämlich als dreifache Dreiheit. Dabei bedeutet die Selbstpotenzierung der Dreieinigkeit, dass diese nicht abgeschlossen in sich selber ruht, sondern sich „nach außen bewegt“,14 indem sie die Schöpfung aus sich entlässt. Das zeigt sich nach Kircher zunächst und besonders anschaulich in der himmlischen Schöpfung. Denn die himmlische Welt gliedert sich nach traditioneller Lehre in neun Engelchöre. Diese Vorstellung, die wohl bereits auf Dionysius Areopagita zurückgeht, hatte auch Raimund Lull schon zu seinen neuneckigen Figuren inspiriert,15 – ganz ähnlich wie jetzt eben Kircher. Freilich dient das enneadische Prinzip auch bei Kircher nicht nur zur Gliederung der Engelwelt, sondern wird entsprechend auch auf andere Bereiche angewendet, z.B. die Welt der Sterne, der Elemente, der menschlichen Sinne und der Musen.16 Nur eine Anwendung auf Temperamente oder Charaktere sucht man bei dem Jesuiten vergebens. Mit dem Enneagramm der Persönlichkeitstypen hat seine Enneade also nicht das Geringste zu tun.

Gleichwohl gibt es auch bei Kircher Parallelen zu Ichazo und Gurdjieff. Für Ichazo ist zunächst wieder festzuhalten, dass Kirchers Figur dem enneagram of orientation sehr ähnlich ist. Der einzige Unterschied besteht in dem bei Ichazo fehlenden inneren Dreieck. Darüber hinaus bezeichnet Ichazo seine Neunerreihen, wie Kircher, als „Enneaden“.17 Und schließlich ist es immerhin möglich, dass Kircher indirekt den Weg zur Charaktertypologie gewiesen hat. Denn die von ihm beschriebene neunfältig gegliederte Gestirnswelt trägt – wie später bei Rodney Collin – die Züge einer archaischen Psychologie. So steht der Saturn für Weisheit, Jupiter für Majestät und Gerechtigkeit, Mars für überschießende Kraft, etc.18

Wichtiger aber erscheinen die Parallelen des Systems Kirchers zu demjenigen Gurdjieffs. Am auffälligsten ist die gemeinsame Vorstellung eines von Gott ausgehenden Strahls, der die verschiedenen Ebenen der Schöpfung mit abnehmender Intensität durchleuchtet. Gurdjieff spricht in diesem Zusammenhang vom „Schöpfungsstrahl“.19 Auf dem kunstvollen Titelkupfer von Kirchers „Arithmologia“ wird der göttliche Strahl sogar mit der Enneaden-Figur kombiniert.

„Die Gottheit, dargestellt als Auge in einem Dreieck, das dreimal durch die hebräischen Buchstaben JH markiert ist, sendet ihre Strahlen auf dem Weg über die neun Engelscharen in ihren drei dreieckigen Abteilungen in die Welt. Die Engel bewohnen die himmlische oder archetypische Welt. Darunter sind die Sphären der sieben Planeten, umgeben von den Fixsternen des Tierkreises und dem primum mobile. Die Erde befindet sich in ihrem Zentrum.“20 Kircher hat sich offenbar durch seine Studien der alten Religion Ägyptens zu der Vorstellung des Gottesstrahls inspirieren lassen. Jedenfalls galt ihm die Lehre der Weltseele, die den Kosmos mit einem Strahl aus Liebe erfüllt, als „Zusammenfassung der ‚ägyptischen‘ Philosophie“.21 Der Jesuit war erfüllt von der Hoffnung, in einer geheimen ägyptischen Ur-Lehre die Quelle der großen esoterischen Traditionen der Welt zu finden,22 – eine Leidenschaft, die ihn übrigens wieder mit Gurdjieff verbindet. Dieser vertrat nämlich die Auffassung, dass in Ägypten schon vor vielen tausend Jahren eine esoterische Vorform der christlichen Religion existiert habe, die über „Schulen der Wiederholung“ tradiert worden und mit der Zeitenwende letztlich in das öffentliche Christentum übergegangen sei.23

Eine weitere Parallele zwischen Kircher und Gurdjieff besteht schließlich darin, dass sich beide intensiv mit der Harmonielehre beschäftigen. Dabei wird Harmonie von beiden als philosophische Kategorie verstanden. „In der Tat ist das Wort ‚Harmonie’ ein Schlüsselbegriff der Welt- und Musikauffassung Athanasius Kirchers. … Konsonanz und Dissonanz z.B. sind bei ihm nicht schlechtweg musikalische Begriffe, sie bedeuten viel umfassender Gegensatzpaare in der Einheit der höheren Ordnung.“24 Vor diesem Hintergrund schreibt Kircher der Musik einen heilsamen Einfluss auf Krankheit zu, die er als Ausdruck von innerer Dissonanz begreift.25 Ähnlich verfolgt Gurdjieff das Ziel einer „harmonischen Entwicklung des Menschen“26 durch das Erreichen immer „höherer Oktaven“.27James Webb ist überzeugt, dass Gurdjieff durch sein Interesse an einer Philosophie der Harmonie auf die Spur Kirchers gestoßen sein muss.28 Daher hält er die Enneaden-Figur der Arithmologia, von der er anmerkt, sie sei als „enneagram“ bekannt gewesen,29 für eine zentrale Quelle des Gurdjieffschen Systems. Falls Webb damit richtig liegt, so kann die Bedeutung des Enneagramms Gurdjieffs jedoch nicht direkt daraus abgeleitet werden; denn es stellt sich dann die Frage: “Wenn dies die Figur ist, die in der Tradition als ‚Enneagramm’ bekannt war, warum ist Gurdjieffs Figur anders, und was könnte das bedeuten?”30 Webb schlägt selbst eine Antwort vor. Er geht davon aus, dass das Sechseck bei Gurdjieff für den Menschen stehe, während mit dem Dreieck das Göttliche repräsentiert werde. Wenn nun im Enneagramm beide Figuren miteinander verknüpft werden, so werde damit nichts anderes ausgedrückt als die Vereinigung des Menschen mit dem Göttlichen.31

Wie dem auch sei, jedenfalls findet sich eine ursprüngliche Fassung der neunfältigen Charaktertypologie – und darauf kommt es hier an – weder bei Lull noch bei Kircher. Das Enneagramm als Charaktertypologie ist damit vor Gurdjieff genauso wenig belegt wie bei ihm selbst. So bedauerlich es sein mag: Ein „Ur-Enneagramm“ im Sinne einer jahrhundertealten Persönlichkeitstheorie gibt es nicht.

Johannes Bartels

Johannes Bartels ist Vikar in Leipzig und schreibt eine Doktorarbeit über „das Enneagramm im Kontext religiöser Erwachsenenbildung“.

Anmerkungen

  1. Vgl. Riedlinger, H.: Artikel „R.Lullus“, in: Lexikon des Mittelalters, Bd. 7, München 1995, 491.
  2. Sie findet sich in Lulls Schrift „Ars major
  3. Vgl. Platzeck, Erhard Wolfram: Raimund Lull. Sein Leben – seine Werke. Die Grundlagen seines Denkens (Prinzipienlehre) Bd. 1, Düsseldorf 1962, 201.
  4. Vgl. Platzeck, Lull 209.
  5. Vgl. zu Ichazo EnneaForum 18, 19–23.
  6. Vgl. Ichazo, in: Enneagram Monthly 21 (November 1996) 18.
  7. Vgl. zu Beesing/Nogosek/O’Leary EnneaForum 19, 17–21.
  8. Vgl. zu Gurdjieff EnneaForum 17, 17–21.
  9. Webb, James: The Harmonious Circle. The Lives and Work of G.I.Gurdjieff, P.D.Ouspensky, and Their Followers, London 1980 und New York 1980, 519. Leider sagt Webb nicht, woher er weiß, dass Butkovsky und Charkovsky Lulls ars gekannt haben.
  10. Rohr, Richard / Ebert, Andreas: Das Enneagramm. Die neun Gesichter der Seele, München 351999, 32.
  11. Erman: Artikel „Kircher, Athanasius“, in: Allgemeine Deutsche Biographie Bd. 16, Berlin 1969, 3.
  12. Godwin, Joscelyn: Athanasius Kircher. Ein Mann der Renaissance und die Suche nach verlorenem Wissen, Berlin 1994, 7.
  13. Kircher, Athanasius: Arithmologia sive De abditis Numerorum mysterijs, Rom 1665, 277
  14. Kircher, Arithmologia 277.
  15. Vgl. Platzeck, Lull 94; 202.
  16. Vgl. Kircher, Musurgia universalis, Rom 1650 (Faksimileausgabe Hildesheim 1970), Bd. II 393; Arithmologia 278.
  17. Vgl. Ichazo, in: Enneagram Monthly 21 (November 1996) 20.
  18. Vgl. Kircher, Musurgia universalis (deutsch hg. v. Wolfgang Goldhan), Leipzig 1988, 369–371.
  19. Gurdjieffs Lehre vom Schöpfungsstrahl wird wiedergegeben von Ouspensky, Piotr Demianowitsch: Auf der Suche nach dem Wunderbaren. Perspektiven der Welterfahrung und der Selbsterkenntnis, Bern/München/Wien 91997, 118–137.
  20. Godwin, Kircher 82.
  21. Godwin, Kircher 20.
  22. Vgl. Godwin, Kircher 15.
  23. Vgl. Ouspensky, Suche 444f.
  24. Goldhan, in: Kircher, Musurgia (deutsch) Nachwort 4.
  25. Vgl. Goldhan, in: Kircher Musurgia (deutsch) Nachwort 7.
  26. Entsprechend nannte Gurdjieff sein Institut bei Paris „Institut zur harmonischen Entwicklung des Menschen“.
  27. Ouspensky, Suche 191.
  28. Vgl. Webb, Circle 512.
  29. Webb spricht von Kirchers Enneade als einer „figure called an ‚enneagram’“, vgl. Circle 507. Bei Kircher selbst fehlt das Wort „Enneagram“ jedoch. Möglicherweise ist seine „Enneade“ in der (englischsprachigen?) Sekundärliteratur irgendwo zum „enneagram“ geworden. Leider nennt Webb keinen Beleg.
  30. Webb, Circle 509.
  31. Vgl. Webb, Circle 513.

[aus: EnneaForum 20, November 2001, S. 19-23

Aus EnneaForum 20 (), S. © Ökumenischer Arbeitskreis Enneagramm e.V., Celle. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Ökumenischen Arbeitskreises Enneagramm.

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Aus EnneaForum 20 (), S. © Ökumenischer Arbeitskreis Enneagramm e.V., Celle. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Ökumenischen Arbeitskreises Enneagramm.

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