ENNEAGRAMM MADE IN ... Teilnehmerbericht aus der Schweiz

Zum 25-Jahr-Jubiläum des Ökumenischen Arbeitskreises Enneagramm (ÖAE) luden die vier Organisationen ÖAE, Deutsches Enneagramm Zentrum (DEZ), Enneagram Germany sowie Enneagramm Wien zum 1. Enneagramm-Kongress in deutscher Sprache ein. Rund 240 TeilnehmerInnen, darunter 15 SchweizerInnen, trafen sich am Freitag zum Abendessen im Erbacher Hof mitten in Mainz.

„Das Tor ist offen, das Herz umso mehr“
Mit dieser Zisterzienser Losung begrüsste Maron Küstenmacher alle Anwesenden zum anschliessenden Abendprogramm. In herzlich-eloquenter Weise moderierte sie durch die ganze Tagung und interviewte auch die drei „Enneagrammschulen“ ÖAE, Enneagram Germany und DEZ. Jede Schule hat ihre eigene Entstehungsgeschichte und natürlich auch ihre Schwerpunkte. Um es ganz knapp zusammenzufassen, steht der ÖAE mit seinen rund 500 Mitgliedern in der Tradition von Richard Rohr und Andreas Ebert und betont seine ökumenische Ausrichtung auf den christlichen Glauben. Enneagram Germany ist kein Verein, sondern ein lizenzierter Ableger von Helen Palmer und hat bereits ca. 300 Enneagrammlehrer zertifiziert. Das DEZ wurde 2007 von Wilfried Reifarth, Barbara Stiels und weiteren Personen gegründet, bindet auch Lehre und Erkenntnisse von Martin Buber und den Anonymen Alkoholikern mit ein und richtet sich vor allem an Leute in sozialen Berufen gegründet, bindet auch Lehre und Erkenntnisse von Martin Buber und den Anonymen Alkoholikern mit ein und richtet sich vor allem an Leute in sozialen Berufen.

Der Samstag war den 13 verschiedenen Workshops und Vorträgen gewidmet, unter denen jeder zwei bis drei auswählen konnte.
Am Sonntag feierten wir zusammen die Thomasmesse: „Eine gute Mischung aus Hinhören und zur Ruhe kommen, Gemeinschaft spüren und seinen eigenen Weg finden, anderen etwas weiter geben und sich das holen, was man jetzt braucht“ (Zitat von Friedrich Karl Völkner in „Gestern war heute noch morgen, Der ÖAE seit 1989“, S.9). Nach dem gemeinsamen Mittagessen machten sich die TeilnehmerInnen auf die Heimreise mit der Über-zeugung im Herzen, dass das Enneagramm es uns ermöglicht, besser zu hören und besser zu sehen, dass das Enneagramm Friedensarbeit ist, bescheiden macht, ehrlich und neugierig.

Renate Bürgin, Vorstand EFch
Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus dem Rundbrief 02/2014 des Enneagramm Forum Schweiz (EFch)

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