Being a presenter at the IEA-Kongress in Denver in August 2013

Bericht vom Kongress des IEA in Denver 2013 von Sabine Gramm
 
Es war überwältigend!
Doch erst einmal ganz von vorne: 2011 lernte ich Dr. CJ Fitzsimons auf einem Kongress des EMT in Ritschweier kennen. Wir waren beide schon am Gehen und stellten zufällig unsere Taschen beim Rausgehen dicht nebeneinander auf einem schmalen Tisch ab, um Inhalte darin zu sortieren. Es lag nahe, ein kurzes „Hallo“ zu sagen, da wir uns in den beiden Tagen zuvor während der Tagung ja schon oft gesehen, aber nie im Gespräch miteinander gewesen waren. Das Einzige was ich über ihn wusste war, dass er das Enneagramm auch im Business schult. So sprach ich ihn darauf an und es stellte sich heraus, dass er bereits über mich wusste, dass ich es am KIT (Karlsruher Institut für Technologie schulte. Das wiederum erstaunte mich, woher er das nur wissen konnte. Wir waren uns auf Anhieb sehr sympathisch und nutzen die 3 Minuten unseres Gesprächs gleich, um Visitenkarten aus zu tauschen. Dabei stellte sich heraus, dass wir auch noch nahe beieinander wohnen: Er in Baden-Baden und ich in Karlsruhe.
 
Schon kurz danach vereinbarten wir einen Gesprächsaustausch zum Kaffee und redeten bis zum Abendessen! Der Gedankenaustausch wollte gar kein Ende nehmen. Es stellte sich heraus, dass er selbst auch beim KIT coacht, weltweit Trainings gibt und auch mit dem Enneagramm und der Schulz von Thun Lehre arbeitet. Er war begeistert davon, dass ich bei Schulz von Thun persönlich gelernt und studiert habe und wie ich die beiden Welten miteinander verknüpft habe. Dann gab er sich auch noch als Vorstandsmitglied des Weltverbandes Enneagramm IEA  zu erkennen, von dem ich bis dahin ehrlich gesagt überhaupt nicht gewusst hatte, dass es ihn gab. Er fragte mich, ob ich für das jährlich vorliegende Journal nicht einen Artikel über meine Forschungsergebnisse schreiben könnte. Ich sagte ihm, dass ich das ja bereits für den ÖAE mache, aber nicht in englisch schreibe. Das müsste ein native Speaker mit Fachkenntnissen übersetzen. Und da bot er sich als gebürtiger Ire tatsächlich von selbst an, das zu tun. Lange Rede kurzer Sinn: letztes Jahr erschien der Artikel im IEA-Journal, das übrigens auch für Nichtmitglieder käuflich erwerbbar ist. Man hatte mir keine Begrenzung vorgegeben und so wurde mein Artikel der zweitlängste in dem Magazin mit über 30 Seiten. Als ich es in den Händen hielt konnte ich es kaum fassen, dort in einer Reihe mit Naranjo zu stehen. Doch es sollte noch besser kommen.
 
Danach schlug mir CJ vor, ich sollte mich für einen Vortrag bei der nächsten Konferenz in Denver bewerben. Ich sagte: “Aber nicht in englisch!”. Und wieder bot er sich als Übersetzer an, da er ja sowieso dort sei. Unter diesen Umständen wollte ich es mir überlegen. Und als ich dann im Atlas feststellte, dass Denver in Colorado liegt und das nicht allzu weit weg von Arizona ist, wohin mein Sohn gerade zu einem Highschool-Jahr aufgebrochen war, schien es mir wie ein Wink des Schicksals, denn ich sollte ihn im Sommer 2013 dort sowieso abholen, um dann noch mit ihm herum zu reisen. Also bewarb ich mich. Es war nicht einfach: Lebenslauf, Referenzen, Inhalte usw. alles auf Englisch. Ich habe das dann zwar selbst erledigt, aber CJ hat dann vor dem Absenden immer noch mal drüber geschaut und Einiges zum Verbessern gefunden: Foreigner english und native english sind halt doch zwei paar Schuhe. Außerdem musste ich mich dafür als Professional Member eintragen, was 160 $ im Jahr kostet und auch jedem ÖAE-Mitglied offen steht. Das war im August.
 
Dann hörte ich erstmal lange nichts, außer dass ich aufgrund meiner Mitgliedschaft dann auch die Newsletter des IEA bekam. Und der allererste Newsletter handelte von einem weltweiten 3-tägigen Enneamotion-Summit in Heidelberg zwischen Weihnachten und Neujahr. Ich wusste nur, dass es irgendwas mit dem Enneagramm zu tun hatte und auf Englisch war. Ich hatte zu der Zeit nichts vor und dachte, dass es eine gute Vorbereitung für meine Englischkenntnisse sein könnte. Dann kurz vor Weihnachten kam der Schock: ich war für einen Vortrag ausgewählt unter 80 Einreichungen! So kam ich schon zu dem Summit mit Menschen aus Italien, Australien, den USA und Kanada mit dem Bewusstsein, in dieser Sprache bald in Übersee über das Enneagramm zu sprechen. Was soll ich sagen? Es war unglaublich inspirierend, lehrreich und anstrengend! Und es stellte sich heraus, dass die Leiterin Andrea Isaacs selbst schon im Vorstand des IEA gewesen ist, bei Russ Hudson gelernt und ihr eigenes Ding mit Enneamotion entwickelt hat, was jetzt auch Teil des Riso-Hudson-Trainings  ist. Wow! dachte ich, jetzt kommt das alles aber ganz schön dicht an mich ran. Und als sie mich dann auch noch einlud, sie zu Hause auf der Sunrise Ranch zu besuchen, wenn ich einmal in der Nähe sei und sich durch Nachfragen herausstellte, dass dies nur eine Autostunde von Denver entfernt ist, hatte ich irgendwie das Gefühl, als würden mir die Pfade vorgegeben werden, die ich gehen sollte.
 
Alles passte: ich holte meinen Sohn in Arizona ab, wir reisten noch 2 Wochen durch die Canyons und Las Vegas, ich fuhr über Salt Lake City, wo ich Freunde besuchte weiter nach Denver und hatte im Vorfeld Andrea tatsächlich auch noch dazu bewegen können, ein vollständiges Enneamotion-Training direkt vor der Konferenz anzubieten, weil ich ja eh da war. Unglaublich wie das passte! Dort traf ich dann auch Hilke wieder, die einzige Deutsche, die auch beim Summit in Heidelberg gewesen war. Ansonsten waren da noch 2 Australier, 4 Koreaner und 8 US-Amerikaner. Eine Woche lang sind wir durch dieses körperliche Training in Verbindung mit Somatic Focusing durch tiefste Tiefen und höchste Höhen aller 9 Typen gegangen von morgens bis spät abends – es war unglaublich! Zum Schluss waren wir alle Freunde. In dieser Art des Trainings, den Körper für persönliche Weiterentwicklung und Transformation mit hinzu zu nehmen, sehe ich eine große Zukunft! Bereits im Winter hatte ich das, was ich beim Summit in Heidelberg gelernt hatte in meine Enneagramm-Coaching-Ausbildung integriert und meine Studenten waren begeistert gewesen. Und jetzt kann ich gar ein ganzes Programm anbieten und nicht immer nur mehr kopforientiert arbeiten. Bereits im letzten Jahr hatte ich selbst Fortbildungen zu Somatic Focusing besucht und dies bereits in meine Coaching-Arbeit integriert. Und jetzt lernte ich es auch noch in Verbindung mit dem Enneagramm anzuwenden. also manchmal ist man doch schon sehr geführt und sieht erst rückwirkend, was man da eigentlich warum gemacht hat und wie das dann wieder zusammen passt. Auch auf der Konferenz ist ein Trend hin zu mehr Körperlichkeit erfahrbar gewesen: Enneagramm und Yoga, Sacred Dances, auch Russ Hudson hat während seinem (überwältigenden!) Vortrag körperliche Übungen mit uns gemacht. Doch zurück zu Enneamotion. Da war tatsächlich ein Enneagramm-Professor dabei, ich konnte es kaum fassen: Dr. Kim aus Korea, der das Enneagramm an der Universität schult, war mit drei seiner Studenten da. Vermutlich ist es der einzige Enneagramm-Professor weltweit, denn bisher habe ich noch von keinem anderen Land gehört, wo das möglich ist. Wie sich herausstellte, gingen einige der Teilnehmer dann anschließend zur Konferenz – Gott sei Dank! Ich musste mich nicht mehr so fremd fühlen, kannte ein paar Leute.
 
Am Mittwoch, dem 31. Juli fuhr ich dann mit Andrea nach Denver, es war der Vorabend der Vorkonferenz. Das 13-köpfige Vorstandsteam aus der ganzen Welt (inkl. CJ natürlich) hatte bereits mehrere Tage Vorstandsarbeit hinter sich und gab eine Party im obersten Stockwerk des Westin-Hotel, wo auch die Konferenz stattfand. Wir waren spät, da Andrea im Vorfeld noch so viele Coachings hatte, und so war die Party bereits in vollem Gang als wir um ca. halb neun rein kamen. Es war wie in einem amerikanischen Film: alle standen eng beieinander mit einem Glas in der Hand und manche auch mit einem Happen zu essen. Es war eine euphorisierende, lebendige Stimmung voller Fröhlichkeit und Herzlichkeit im Raum. Immer wieder kamen Leute rein und begeisterte Willkommensrufe mit überschwänglichen Umarmungen folgten vor der Ringsumkulisse des an zwei Seiten verglasten Raumes mit Balkon davor, der die unglaubliche Skyline von Denver zeigte, mitten unter gigantischen Wolkenkratzern und einem bunt angestrahlten Glockenturm mit riesigem römischen Ziffernblatt auf Augenhöhe. Als erstes lief ich einem Mann in die Arme von dem ich dachte, dass er aussieht wie Russ Hudson. Er umarmte mich herzlich, fragte mich wie es mir geht und wo ich herkomme. Dann stellte er sich vor. Es war Russ Hudson! Ich schluckte. So ganz normal ist der? Wow! Und so ging es weiter den ganzen Abend. Der Kern der Organisation war unter sich und ich mittendrin, weil Andrea dazugehörte, mich mitgenommen und CJ mich eingeladen hatte. Das war fast ein bisschen viel für mich auf Anhieb. Gut, dass ich zu dem Zeitpunkt schon seit 6 Wochen im Land war und inzwischen einigermaßen sattelfest im englischen Small-Talk geworden war, denn bei der Lautstärke und den vielen unterschiedlichen Akzenten brauchte ich schon meine ganze Konzentration, um einer Unterhaltung folgen zu können. Ich war überwältigt. Um 10 Uhr ging ich und musste das erst einmal verdauen: Sie hatten mich aufgenommen als wäre es das Selbstverständlichste der Welt – kaum zu glauben. Und ich hatte schon wieder neue Freunde gefunden! Alle waren begeistert, wenn ich sagte, dass ich aus Deutschland komme. Jeder hatte dann gleich etwas Positives über Deutschland zu berichten, oder hatte Ahnen, Verwandte oder Freunde dort. Immer versuchen die Amerikaner gleich einen Bezug zueinander her zustellen, das ist wirklich wunderbar!
 
Am nächsten Tag war die Vorkonferenz mit Helen Palmer. Sie hat über die Geschichte des Enneagramm in Bezug zur Astronomie und den Mondphasen gesprochen (sehr komplex, anspruchsvoll, nachvollziehbar und erweiternd). Als Quintessenz hob sie die Bedeutung der drei gleichschenkligen Dreiecke mit den hidden Lines hervor. Sie sieht das Modell in dieser harmonischen Form als das ursprüngliche Enneagramm an mit Wissen aus Ägypten und der grafischen Zahlensymbolik aus Griechenland. Das Hexagramm sieht sie deshalb nicht als falsch an, sie verwendet es allerdings mehr für diagnostische Zwecke. Die eigentliche Weiterentwicklung sieht sie über die Dreiecke (4-7-1 und 2-5-8). Das hat mich besonders gefreut, da ich seit Jahren auch schon so arbeite aufgrund der ILP-Schule von Dietmar Friedmann, die ja auch mit dem Enneagramm verknüpft ist. Helen Palmer habe ich als sehr kluge, vorsichtige und weise Frau erlebt. Sie war auf der Party nicht dabei gewesen, vielleicht auch aufgrund ihres Alters, ein bisschen wacklig war sie schon gewesen. So hätte ich erstmal nicht gewagt, sie direkt anzusprechen, doch als sie in der Mittagspause an meinem Stuhl vorbei ging umarmte sie mich von sich aus herzlich um mich als Presenterin willkommen zu heißen. Da wusste ich gar nicht was ich sagen sollte und habe mich einfach nur gefreut. Überhaupt ist bei mir der Eindruck entstanden, dass die allermeisten der Enneagramm-Lehrer dort das Modell wirklich leben und frei von Star-Allüren zu einem ganz warmherzigen, offenen, klugen und inspirierenden Lebensstil gefunden haben. Sehr überzeugend – nicht in allen Fällen, aber fast.
 
Die eigentliche Konferenz fand von Freitag, dem 2. bis Sonntag, dem 4. August statt. Da kamen natürlich richtig viele Menschen. Aber da ich inzwischen doch schon Einige kannte, habe ich mich nie allein fühlen müssen. Der Keynote-speaker war Jeff Salzmann aus der Ken Wilber Schule gleich um die Ecke in Boulder. Gut, dass ich in der Woche zuvor im Journal 2012 den Artikel von Peter McNab über das Quadrantenmodell der Integralen Theorie in Verbindung mit dem Enneagramm gelesen hatte. Jeff zeigte auf zwei gigantischen Leinwänden Fotos und Filme der Erdentwicklung seit dem Urknall bis Heute und verband dies immer mit Uhrzeiten, die rechts oben angezeigt wurden, als wäre dies ein 24-Stunden-Tag. So konnte man die zeitlichen Dimensionen besser begreifen. Denn wir Menschen tauchten dann, wenn ich mich recht erinnere, erst um 23:58 auf. Er zeigte auch die verschiedenen Bewusstseinsstufen der menschlichen Entwicklung auf: dass heute mehrere nebeneinander gleichzeitig auf der Erde leben (z.B. das Recht des Stärkeren neben Gerechtigkeit für alle, Religiositäten verschiedener Ebenen neben Spiritualität und Atheismus …) und dass es unsere Aufgabe ist, damit umzugehen und wie uns das Enneagramm dabei helfen kann. Das war großes Kino und er bekam dafür sogar teilweise stehende Ovationen.
 
Dann ging es los mit den einzelnen Workshops parallel in 6 verschiedenen Räumen, jeweils 2 bis 2,5 Stunden. Freitags und samstags je drei und sonntags einer. Wir waren insgesamt 42 Presenter aus 23 Nationen, und ich, die einzige Deutsche, war gleich Freitag Mittag dran. Mein Thema war (wie könnte es anders sein): “‘The Enneagram and Schulz von Thun’s Psychology of Differential Communication”. Was soll ich sagen? Es war mein erster Vortrag in englischer Sprache. Darauf hatte ich mich monatelang vorbereitet und ihn zigfach geübt – ich war aufgeregt wie vor meinem allerersten Workshop in Deutschland in 1999. Ach so ja, ich habe es dann doch auf Englisch gemacht, weil ich bei der Vorbereitung realisierte, dass ich die Powerpoint-Folien ja in englisch formulieren muss, sonst kann sie keiner lesen. Und es hätte mich zu sehr durcheinander gebracht, dies dann für mich innerlich immer rückübersetzen zu müssen und dann in deutsch darüber zu referieren und CJ hätte das dann auf Englisch übersetzt. Außerdem kostet das soviel kostbare Zeit. Aber CJ war als Rückendeckung im Raum und bei den teilweise komplizierten Rückfragen bezüglich der Wissenschaftlichkeit meiner Studien konnte ich ihn dann tatsächlich brauchen. Natürlich fand ich meinen Vortrag nicht so gut wie in der ausgefeilten deutschen Sprache, aber die Zuhörer waren begeistert, wirklich! Das spricht sich dann auch innerhalb des Kongresses rum und immer wieder wurde ich von nicht Dagewesenen angesprochen, dass der Vortrag gut gewesen sei. Einen Vorteil muss ich der englischen Sprache allerdings zugestehen: mein Vortrag wurde dadurch kürzer als in der deutschen Sprache, da ich den Inhalt auf das Wesentliche reduziert habe, ohne unnötigen Schnörkel und Ausschmückungen. Und natürlich habe ich auch dort wieder nach Argumenten gefragt, das Symbol nicht zu drehen (vgl. meinen Artikel im Enneaforum Mai 2012) – und es sind wieder keine gekommen, außer dass es eben traditioneller ist. Später habe ich mit Einzelnen aus dem Vorstand dann noch darüber gesprochen. Russ Hudson war geradezu begeistert gewesen und sieht dies als eine Bereicherung an, die den kreativen und aufstrebenden Charakter des Menschen mehr in den Vordergrund bringt. Was nicht heißt, dass er die traditionelle Form als falsch ansieht, sie betont nur mehr den Mensch als Gewordenen, als Geschöpf. Helen Palmer war nicht auf Anhieb davon zu begeistern, aber sie sagte sie wolle sich das Recording anschauen und mir dann ein differenziertes Feedback dazu geben – spannend! Mario Sikora wiederum fand den Ansatz sehr gut.
 
Überhaupt wurde glücklicherweise jeder Vortrag digital aufgenommen und allesamt sind käuflich erwerbbar.
 
So will ich denn jetzt auch nicht weiter über die spannenden Vorträge aus aller Welt zu den unterschiedlichsten Verknüpfungen berichten, das wird einfach zuviel! Nur noch soviel: am meisten von dem was ich gehört habe, hat mich persönlich Russ Hudson inspiriert. Auch seine Funktion als DJ am Samstagabend war überwältigend. Wir hatten eine unglaubliche Tanzparty. Donnerstags hatten wir ein Poolparty für alle, freitags waren wir Presenter vom Board zu einer Party eingeladen, es gab zwischendurch ein bewegendes Don Riso-Memorial mit Fotos und Filmen von ihm (er ist letztes Jahr gestorben). Während der ganzen Konferenz gab es durchgehend immer einen Bookstore (man glaubt nicht wie viele Enneagramm-Bücher es weltweit gibt!), ein Integral Café, in dem moderiert über die Verknüpfung von Wilbers systemischem Ansatz mit dem Enneagramm diskutiert wurde, ein Creative Café, indem Seelenstärken und -schwächen gebastelt wurden und zum Schluss Sacred Dances (Volkstänze aus der ganzen Welt) für alle in konzentrischen Kreisen zu Live-Music mit Timothy Dobson und seiner Band. In den Pausen gab es immer Kleinigkeiten zu Essen und Trinken umsonst. Es gab einen großen Tisch, auf dem alle ihre Flyer auslegen konnten, eine durchgehende Auktion … Was ich allerdings vermisst habe waren die Typengruppen der ÖAE-Konferenzen.
 
Abschluss-Statement: Ich war überwältigt von der meist hohen Kompetenz und inspirierenden Vielfalt der internationalen Community, die alle zum Ziel haben mehr Bewusstheit in die Welt zu bringen. Der insgesamt hohe Bewusstseinsgrad aus der Summe der anwesenden Teilnehmer war für mich sehr deutlich spürbar und wird mir in angenehmer Erinnerung bleiben, sodass ich aus heutiger Sicht sicher davon ausgehe, dass dies nicht mein letzter Besuch einer IEA-Konferenz war. Übrigens, die nächste findet vom 25.–27. July in San Francisco statt zum 20-jährigen Bestehen der Foundation. Aber genauso freue mich auch auf die nächste Konferenz in meiner deutschsprachigen Heimat, eingebettet in einen religiösen Rahmen, den ich auch schätze. Und meiner Meinung nach brauchen wir uns als einzelnes Land im Vergleich zum Gesamtglobus weder in der Qualität unserer Konferenzen noch unserer Referenten zu verstecken! Dass wir weder in Anzahl der Teilnehmer, Ausstattung des Equipements und Spread der Referenten mit einem Weltkongress mithalten können versteht sich von selbst. Aber im Vergleich der Größe unseres Landes mit dem Rest der Welt ist der Abstand unserer Konferenzen zu dem IEA bei weitem nicht so groß wie er zu erwarten wäre.
 
Ich bitte um Nachsicht, wenn ich für manchen Geschmack im noch frischen Eindruck des Ereignisses, gerade zurück aus den Staaten zu persönlich, zu ausführlich oder zu überschäumend gewesen bin.
 
Ettlingen, den 11. August 2013
Sabine Gramm

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