1. Enneagramm-Kongress in deutscher Sprache vom 11.-13.07.2014 in Mainz

Das Programm für den 1. Enneagramm-Kongress in deutscher Sprache:

Moderation: Durch die Tagung führt Marion Küstenmacher

Interview mit Andreas Ebert

Auf dem Podium: Drei Enneagrammschulen im deutschsprachigen Raum stellen sich vor.

VORTRÄGE UND WORKSHOPS:

Enneagrammatisch bewusstes Führen und Leiten
Die Führung von Menschen gehört zu den komplexesten und anspruchsvollsten Formen zwischenmenschlicher Interaktion. Daher ist es als Führungskraft unerlässlich, sich zunächst über sich selbst im Klaren zu sein. Die gleiche Klarheit muss sich die Führungskraft über ihr berufliches Umfeld verschaffen: über die Menschen, die sie führt und die, von denen sie geführt wird. Im Workshop wollen wir enneagrammatische Führungs- und Leitungserfahrungen austauschen und über Möglichkeiten diskutieren, wie diese noch verbessert werden können. Workshop mit Christina Branka, Stephan Schroeder, Viola Stephan

Enneagrammatisch bewusster Umgang mit Demenz
Das „Enneagramm der Persönlichkeit“ bietet hierfür eine vielversprechende Perspektiverweiterung, denn das Enneagramm-Muster bleibt vermutlich auch bei schwerster Demenz erhalten und erkennbar. Bei der Betreuung und Pflege gilt es, die Äußerungen der erkrankten Menschen richtig zu erfassen und für ihr Wohlbefinden nutzbar zu machen. Wir stellen ein Projekt vor, in dem viele damit zusammenhängende Fragen geklärt werden sollen. Unser Ziel ist es, einen verstehenden Zugang zu eröffnen, der in der Pflegebeziehung eine echte menschliche Begegnung ermöglicht. Vortrag mit Uwe Fichtmüller, Ramona Schliebitz

Anwendungsbeispiele der Enneagramm-Idee in der Jugendhilfe
Es wird über die Vermittlung der Idee an junge Menschen, Eltern und weitere Angehörige berichtet. Und darüber, wie deren kontinuierliche praktische Anwendung zu neuen Einsichten, Handlungsmöglichkeiten und Chancen für die Entwicklung der jungen Menschen führt. Anschauliche Berichte über Praxiserfahrungen bilden den Ausgangspunkt der Diskussion. Vortrag mit Michael Mutke, Martin Schreiber, Ingrid Strauer

Das Enneagramm im Hochschulstudium Sozialer Arbeit
Das „Enneagramm der Persönlichkeit“ hilft Studierenden Sozialer Arbeit beim Erwerb berufsbezogener Fähigkeiten, denn es ist ein bewährtes Mittel zur Selbsterkenntnis und Selbstreflexion. Dies macht es auch als Orientierungshilfe zum Hineinwachsen in die Berufsrolle professioneller Helfer wertvoll. In diesem Vortrag wollen wir Erfahrungen, Eindrücke und Gedanken aus langjährigem Lehren des Themas im Hochschulkontext mitteilen. Vortrag mit Paul Glar, Ingrid Sitzenstuhl

Das Enneagramm in der Personalentwicklung
Das Enneagramm in Verknüpfung mit den Psychologischen Typen C. G. Jungs und den Kommunikationsmodellen Schulz von Thuns. Zwei wissenschaftliche Studien zeigen die Wirksamkeit der Inhalte auf: Fundierte Selbsterkenntnis, individuelle Persönlichkeitsent-wicklung, elementare Menschenkenntnis und lebendige Kommunikation verbessern Zufriedenheit und Arbeitsergebnis der evaluierten Beziehungen. In diesem interaktiven Vortrag erhalten Sie einen Einblick in die Zusammenhänge, Wirkungsweise und möglichen Anwendungsgebiete mit den Ergebnissen der Studie. Vortrag mit Sabine Gramm

Schutz und Kraft der psychologischen Abwehrmechanismen
Das Enneagramm ist wie eine Landkarte, es zeigt einen präzisen und persönlichen Weg der psycho/spirituellen Entwicklung, die uns ermöglicht unsere spirituelle Barrieren, unsere sogenannten Abwehrmechanismen, bewusst wahrzunehmen. Unsere Abwehrmechanismen bieten Schutz, binden dabei aber viel Lebensenergie. Wir können lernen, behutsam mit Ihnen umzugehen, um uns langsam aber sicher aus der automatische Macht der Leidenschaft zu befreien. In diesem Workshop werden wir in der mündlichen Tradition arbeiten, mit praktischen Übungen, Interaktionen und Panels. Workshop Norbert Häg, Pamela Michaelis

Muster-hafte Maschen: Typ-ische „Ersatzgefühle“ erkennen und „authentisch“ fühlen lernen
Immer dann, wenn X wütend ist, kommen ihr die Tränen, während Y, sobald er traurig wird, nichts als Wut verspürt. Warum ist das so? Gibt es dabei Verbindungen zur Typdynamik? Wir werden diesen Fragen mit Theorie-Inputs und praktischen Übungen nachgehen, unsere Wahrnehmung für die eigenen authentischen Gefühle schärfen sowie Einblick in mögliche Entstehungszusammenhänge mit der eigenen Typdynamik und neue Verortungen gewinnen. Workshop mit Johanna Jesse-Goebel und Catherin Nibbenhagen

Psychologie, Spiritualität und die somatische Komponente von Transformation
Welche Rolle spielen die drei Zentren, Kopf, Herz und Bauch, in unserer psychospirituellen Entwicklung? Das Zusammenwirken der mentale Fixierung und der Leidenschaft prägt den automatischen, konditionierten Aspekt unseres Enneagramm-Stils maßgeblich. Das Ziel ist Befreiung, Transformation der Leidenschaft zur Tugend, loslassen der mentale Fixierung, um offen und empfänglich zu werden für die heilige Idee, die durch uns in der Welt leben will. Unser Körper ist der Behälter wo Transformation statt finden kann. Wir können sie aktiv im Prozess involvieren, indem wir lernen, auf der somatischen Ebene wahrzunehmen. Vortrag mit Pamela Michaelis

Enneagramm und christliche Spiritualität
Wie befruchten sich das Enneagramm und die Botschaft Jesu gegenseitig? Hat mein Enneagramm-Muster einen Einfluss auf mein Gottesbild und meine Spiritualität? Gibt es muster¬spezifische Zusagen Gottes für ein gelingendes Leben und Einladungen aus der Bibel zur “Er-Lösung” aus freiheitseinschränkenden Fixierungen? Impuls und musterspezifische Meditation. Workshop mit Ruth Maria Michel

Wie Entwicklung gelingen kann
Wie kein anderes Theoriensystem bietet das „Enneagramm der Persönlichkeit“ alle Details pass¬genau an, die man/frau wissen muss, um sich selbst zu entwickeln. Leider ist es jedoch – wie alltägliche Erfahrungen zeigen – damit nicht getan. Auf was es sonst noch ankommt und was es zu beachten gilt, damit Entwicklung nachhaltig gelingen kann, ist Thema dieses Workshops. Workshop mit Wilfried Reifarth, Barbara Stiels

Soziale Kompetenz mit dem Enneagramm entwickeln
In diesem Workshop wird das Bewusstsein für soziale Kompetenz erweitert, die eine gute Grundlage dafür bildet, ein optimales Miteinander in einer Organisation zu erreichen, gleich welcher Organisationsform. Soziale Kompetenz ist keine feste Eigenschaft, Begabung oder Fähigkeit, über die jemand verfügt. Sie lässt sich situativ in einzelnen ihrer vielen Aspekte beobachten. Wir machen das mit interaktiven Übungen zur Empathie (für das Herz-Zentrum), zum Thema „systemischer Perspektivwechsel“ (für das Kopfzentrum) und zum Handeln in unterschiedlichen, teils auch widersprüchlichen Rollen (für das Körper-Zentrum). Vortrag mit Martin Salzwedel

Das Enneagramm in der christlichen Gemeinde
Christliche Gemeinde als Ort der Barmherzigkeit Gottes. Das Enneagramm fördert in diesem Rahmen tiefgehende Erkenntnis und das persönliche Wachstum in Glauben und Leben; und es macht barmherzig mit sich und anderen. Es ermöglicht echte und offene Gemeinschaft untereinander, Entdeckung und Entfaltung der Gaben, Seelsorge in der Gemeinde. Es holt Menschen ab bei ihren Themen und lässt sie in die Gemeinde hineinwachsen. Im Workshop werden Impulse weitergegeben, Erfahrungen ausgetauscht und Konzepte entwickelt. Workshop mit Friedrich-Karl Völker

Derzeit geplanter zeitlicher Ablauf: 225,33kB

Herunterladen: Internet-Anmeldung-Kongreß-2014.pdf

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